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„7% auf Speisen ab 01. Januar 2026“

Hessisches Gastgewerbe investiert gezielt in Mitarbeiter, Qualität und Zukunftssicherung

Wiesbaden, Dezember 2025 – Die hessischen Unternehmerinnen und Unternehmer im Gastgewerbe bekennen sich klar zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, wenn ab dem 01. Januar 2026 die Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie von 19% auf 7% gesenkt wird. Über die neuen Steuergesetze entscheidet der Bundesrat am 19. Dezember 2025.

Wie die aktuelle Auswertung der Branchenumfrage vom Dezember 2025 zeigt, wird die reduzierte Mehrwertsteuer auf Speisen im Gastgewerbe überwiegend in die Sicherung der Arbeitsplätze und Aus- und Weiterbildung der Auszubildenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie insbesondere für Investitionen in die Modernisierung der Betriebe eingesetzt. Die Betriebe stärken damit nicht nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit, sondern leisten zugleich einen Beitrag zur langfristigen Fachkräftesicherung. Robert Mangold, Präsident des DEHOGA Hessen, unterstreicht die Bedeutung der aktuellen Entwicklungen: „Die hessischen Gastgeberinnen und Gastgeber beweisen Tag für Tag, dass sie Verantwortung übernehmen – für ihre Auszubildenden, Mitarbeitenden, für ihre Regionen und für ihre Gäste. Die Entlastung durch die reduzierte Mehrwertsteuer auf Speisen schafft endlich die dringend notwendige Steuergerechtigkeit, insbesondere im Vergleich zu To-go-Gerichten aus Supermärkten, Metzgereien und Lieferdiensten. Diese Gleichbehandlung ist nicht nur fair, sondern sichert auch die Zukunft unserer Branche. Wir investieren jeden Euro zielgerichtet in Qualität, Modernisierung und vor allem in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – damit das Gastgewerbe in Hessen stark bleibt. Wir danken der Landes- und der Bundesregierung für die Weitsicht, mit den neuen Steuergesetzen zielführende Weichen zum wirtschaftlichen Aufschwung zu stellen.“

In der Umfrage bestätigten 63 % der hessischen Gastgeber, dass der reduzierte Mehrwertsteuersatz auf Speisen in die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen sowie gezielt in Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert wird, 60 % der befragten Betriebe werden in Modernisierung, Ausbau von Kapazitäten und Digitalisierung investieren und 41% benötigen dies, um Baudarlehen oder Kredite sowie Corona Hilfen abzubezahlen.

Die Umfrage ist der Beleg für die verlässliche Haltung einer Branche, die trotz enormer Herausforderungen der vergangenen fünf Jahre – geprägt von Pandemie-Folgen, Energiepreissteigerungen, inflationsbedingten Kostenbelastungen und veränderten Konsumgewohnheiten – weiterhin in ihre Mitarbeitenden investiert und den Service- und Qualitätsanspruch für Gäste hochhält.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Investitions- und Qualifizierungsmaßnahmen gleichermaßen in urbanen Zentren wie auch in strukturschwachen ländlichen Räumen greifen. Damit trägt das hessische Gastgewerbe entscheidend dazu bei, dass Restaurants, Cafés, Gasthäuser und Hotels als gesellschaftliche Treffpunkte, kommunale Wohnzimmer und kulturelle Ankerpunkte erhalten bleiben. Gleichzeitig bildet ein lebendiges Gastgewerbe eine unverzichtbare Grundlage für den Tourismus in Hessen, der stark von attraktiven gastronomischen Angeboten und gastfreundlichen Strukturen lebt.

Zusätzliche Relevanz erhält die Auswertung vor dem Hintergrund der jüngsten Analyse des ifo Instituts. Die Studie zeigt deutlich, dass der zum 1. Januar 2026 anstehende neue Mindestlohn erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen für das Gastgewerbe nach sich ziehen wird. Besonders kleinere und mittelständische Betriebe stehen vor spürbaren Mehrkosten und einem erhöhten wirtschaftlichen Risiko, das durch die volatile Nachfragesituation weiter verstärkt wird.

Trotz aller Herausforderungen bleibt das hessische Gastgewerbe ein verlässlicher Partner für Beschäftigte, Gäste und bedeutender Wirtschaftsfaktor für Kommunen und Regionen. Die konsequente Reinvestition der Mehrwertsteuerentlastung in Mitarbeiterqualifikation, Modernisierung und nachhaltige Betriebsführung ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Branche ihre Zukunft aktiv und verantwortungsbewusst gestaltet – in der Stadt wie auf dem Land.

————————— Ende der Pressemitteilung ————————-

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